Drei Haselnüsse für Aschenbrödel – Filmorchester Babelsberg – Friedrichstadtpalast

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Wer kennt ihn nicht, den Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. 1973 entstanden, ist er nun schon seit vielen Jahren fester Bestandteil der Weihnachtstraditionen in vielen Haushalten. Trotz seines fortgeschrittenen Alters schaut man ihn auch heute noch voller Begeisterung, auch gern zum vierten, fünften und zehnten Mal. Jedes Jahr, pünktlich im November, geben die Öffentlich Rechtlichen lange Listen mit den Sendeterminen dieses zeitlosen Klassikers heraus. Und die Romantiker und Märchenfans setzen sich erwartungsvoll mit Pralinen und Glühwein bereit, um in schönen Kleidern, Magie und erster Liebe zu schwelgen.

Trotzdem hatte ich zugegebenermaßen gedacht, dass der Friedrichstadtpalast vielleicht höchstens halb gefüllt sein würde, wenn am 27.12. der Film auf der großen Leinwand vorgeführt werden würde, mit Live Musik. Ich wurde schnell eines Besseren belehrt! Nicht nur war der Palast bis auf den letzten Platz gefüllt, das Publikum war auch bunt gemischt, von ganz klein bis ganz groß.

Und, hach, es war so schön. Den vielgeliebten Film überhaupt mal auf einer großen Leinwand zu sehen, war bereits toll. Aber dazu noch die wunderschöne Musik von Karel Svoboda, live gespielt von einem großen Orchester – einfach perfekt. Die Musiker des Filmorchester Babelsberg hatten sichtlich auch ihren Spaß! Man kann, auch wenn man den Film noch so viele Male schon gesehen hat, so richtig in der zuckersüßen Geschichte und der schwärmerischen Musik versinken. Die Figuren sind einem so bekannt und so sympathisch, es ist immer wieder wie ein Treffen mit alten Freunden. Ein richtig schöner winterlicher Wohlfühlabend, gut für Herz und Seele, genau wie es Märchen und Musik immer sind.  Und es gab sogar eine hübsche junge Sängerin, die die berühmten zart gesummten Gesangsparts, die erklingen, wenn Aschenbrödel erscheint, zum Leben erweckte. Wunderschön!

Tolle Geschenkidee für die beste Freundin, die Tante, die Mama, die Oma.

©Nicole Haarhoff

Filmkonzert

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37, eigentlich Buchhändlerin, aber meist unterwegs ins Theater, ins Varieté, zu Shows oder Ausstellungen.

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