Stomp kommt! – Admiralspalast Berlin

Stomp kommt! Und ihr dürft diese grandiose Show auf keinen Fall verpassen!

Fünfundzwanzig Jahre lang begeistert „Stomp“ nun bereits Menschen auf der ganzen Welt. Kaum jemand hat nicht zumindest schon einmal von der Show gehört! Mülltonnen, Besen, Plastikrohre, Zeitungen, Feuerzeuge – alles erzeugt einen Klang und aus jedem Klang wird ein Rhytmus, wird ein Song, wird eine Show voller Power und Wucht!

Wer aber einfach nur Krach erwartet, der liegt vollkommen falsch. Es ist mal sanft und leise, nur Schnipsen, nur Feuerzeugklacken, nur Rascheln. Und dann ist es Klatschen, mal ruhig, dann wieder schnell! Aber vor allem ist es ein großer Spaß! Die Jungs und Mädels von Stomp sind eindeutig voller Freude und Elan bei der Sache und sie ziehen ihr Publikum von der ersten Sekunde an, vom ersten Schieben des Besens an, vollkommen in ihren Bann. Sie erzählen eine Geschichte, vollkommen ohne Worte. Mit verblüffender Synchronität und in atemberaubender Schnelligkeit zaubern sie mit vollkommen profanen Alltagsgegenständen. Und sind dabei auch noch witzig! Ob nun einer von ihnen beschämt mit einem winzig kleinen Plastikrohr statt wie die anderen mit einem großen Rohr Musik macht oder ob ein anderer Performer fröhlich auf seinem Bauch trommelt – die Künstler haben alle auch ein schauspielerisches Talent und eine komische Seite.

Nach anderthalb Stunden pausenlosem Powertrommeln ist der Applaus ohrenbetäubend und hält lange an! Eine durch und durch unglaubliche Show, bis oben hin angefüllt mit Können, Fantasie und Power!

Noch bis Sonntag im Admiralspalast Berlin zu erleben, danach auf Tour in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Weitere Infos und Karten gibt es hier.

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Roméo et Juliette – live aus der MET – Kino in der Kulturbrauerei

Ich bin ein großer Fan der Live Übertragungen aus der Metropolitan Opera, bzw. überhaupt die Übertragungen aus Theatern und Opernhäusern aus der ganzen Welt. Natürlich ist es nicht genau das gleiche Feeling, als würde man direkt im Publikum sitzen, aber dafür hat man einen unschlagbar guten, unverstellten Blick auf die Bühne und auf die Darsteller darauf. Nicht einmal aus der ersten Reihe ist man derart nah an der Mimik der Auftretenden. Außerdem interviewt die Moderatorin in den Pausen wichtige Personen und man bekommt unbezahlbare Einblicke hinter die Kulissen.

Am Wochenende habe ich auf diese Art und Weise „Roméo et Juliette“, die Oper von Charles Gounod, live aus der MET in der Kulturbrauerei gesehen und war absolut begeistert. Zunächst, auf den ersten Blick, war ich nicht ganz überzeugt von Diana Damrau als jugendliche Julia, aber die Sopranistin hat mich im Laufe der Oper vollkommen für sich eingenommen. Nicht nur hat sie eine grandiose Stimme, sie spielt auch ganz wunderbar und verwandelt sich vor unseren Augen in eine zunächst fröhlich-kokette, dann eine zärtlich-verliebte und schließlich in eine verzweifelt-liebende Julia. Die Chemie zwischen Demrau und ihrem Roméo (Vittorio Grigolo) funkelt nur so, die beiden sind bezaubernd miteinander.

Überhaupt wurde jede einzelne Rolle sehr gut besetzt, auch der temperamentvolle und wilde Mercutio (Elliot Madore) nimmt für sich ein, auch Virginie Verrez als Stéphano und Mikhail Petrenko als Frére Laurent sind einfach wunderbar, sowohl von ihren Stimmen als auch von ihrer Darstellung her.Verona wird vor den Augen des Publikums wie ein magisches opulentes Gemälde zum Leben erweckt. Die Bühnenausstattung mit den dunkel dräuenden Herrenhausfassaden ist der perfekte Hintergrund für die farbenprächtigen und opulenten Kostüme, die wie Regenbögen wogenden Krinolinen und die blass geschminkten Gesichter. Eine herzzerreißend schöne Oper zum Schwelgen und Träumen, selbst das unausweichlich bittere Ende ist voller Schönheit.

Ich kann euch die Live-Übertragungen nur ans Herz legen. Die Kinos bereiten sich auch für diese „speziellen“ Gäste vor, es gibt eine seperate Lounge mit einer kostenlosen Garderobe und einer einem Opernbesuch angepassten kleinen Speisekarte. Demnächst kann man live aus der MET „Rusalka“, „La Traviata“ und „Idomeneo“ genießen. Weitere Termine und Informationen findet man hier.

 

Ehrlich Brothers – Die Magie Show – Mercedes Benz Arena

Als ich vor einiger Zeit mal im Close Up Club war, damals noch im Hinterzimmer des Qxymoron am Hackeschen Markt, waren auch gerade die Ehrlich Brothers in Berlin und die beiden Close Up Magier legten sie ihren Gästen sehr ans Herz. Und wenn solch großartige Magier andere Magier empfehlen, dann gleicht das ja einem Ritterschlag, also war ich am Samstag (endlich mal!) in der Mercedes Benz Arena, um die Ehrlich Brothers live und in Farbe zu erleben.

Die Ehrlich Brothers sind tatsächlich Brüder und sie zaubern seit ihrer Kindheit. Ihr Vater war ebenfalls Zauberer und außerdem in der Werkstatt geschickt und gab das an seine beiden Jungs weiter. Gemeinsam bauen sie in ihrer Zauberwerkstatt in Bünde (NRW) die meisten ihrer Tricks und Illusionen selbst. Ansonsten lebt ihre große Magie Show vor allem von ihrem Charme und ihrer Bühnenpräsenz. Sie sind charmant, fröhlich und schrammen ab und zu mal haarscharf an der Gürtellinie des Humors entlang. Mit Bällen, Schaumstoffziegeln und Frisbees wählen sie die „Opfer“ aus, die aus dem Publikum auf die Bühne kommen und bei ihren Tricks assisstieren müssen. So wird das zu einem witzigen Spiel statt einem schmerzhaften Prozess, bei dem die Zuschauer angespannt auf den Boden starren, um nur ja nicht ausgewählt zu werden!

Und die Tricks sind, natürlich, grandios! Ob sie nun, wie durch ein Wunder, aus einem riesigen Tablet hervorkommen, nicht nur in Persona, sondern auch noch auf einem Motorrad, oder ob sie Schwiegermütter verschwinden lassen – ich konnte den Trick hinter ihren Tricks auf jeden Fall nicht erkennen und habe viel gestaunt und viel gelacht! Die beiden schrillen Frisuren nehmen sich selbst nicht zu ernst und zeigen dabei aber ernsthaft gute Illusionen mit schwindelerregender Leichtigkeit. Sie wirken wie Jungs, die gerne spielen und ziehen ihr (riesiges) Publikum mühelos in ihren Bann! Ein großer Spaß für alle Magiefans und auch für alle Skeptiker!

Die Brüder touren durch ganz Deutschland, man kann sie aber auch am 19. Mai wieder in Berlin erleben, bzw. im Januar 2018. Weitere Tourdaten und Informationen findet man hier.

 

Darauf freue ich mich:

Nachdem ich das Jahr 2017 mit einer Erkältung eingeläutet habe, bin ich nun endlich wieder fit und freue mich auf viele tolle neue Veranstaltungen in Berlin! Und es gibt auch unglaublich viel zu erleben. Alle Häuser haben ihre Spielpläne herausgeputzt und man kann sich kaum entscheiden, wo man zuerst hingehen möchte.

Hier habe ich eine kleine Auswahl herausgepickt. Das sind Veranstaltungen, die ich in nächster Zeit besuchen möchte, von denen ich mir sehr viel verspreche und die ich euch schon im Vorraus ans Herz legen möchte. Eine komplette Auflistung soll/kann es natürlich nicht sein, nur meine persönlichen Highlights.

Ab dem 20. Januar gibt es in meinem allerliebsten Prime Time Theater eine neue Folge von GWSW! „Kalle – Umwege zum Glück„.

Ab dem 24. Januar ist die weltberühmte Rhythmusgruppe Stomp in Berlin und zwar im schönen Admiralspalast. Ob Mülltonnen, Besenstiele oder Fingerschnipsen, man kann mit allem Töne erzeugen. Ich habe die Show noch nie live erlebt und bin schon wahnsinnig gespannt! Nur wenige Termine!

Ab dem 31. Januar wird es dann magisch! Neun der besten Magiere und Illusionisten haben sich zusammengefunden und haben gemeinsam eine nie dagewesene Sensationsshow auf die Beine gestellt. Ebenfalls im Admiralspalast: The Illusionists.

Am 14. Februar ist Valentinstag! Und die wunderbare Ikenna, ihres Zeichens Berlins eigene Whitney Houston, gibt ein Konzert im wunderbaren Wintergarten Varieté. Einen romantischeren Abend gibt es wohl kaum.

Und ab dem 24. Februar gibt es dann im Wintergarten Varieté eine nigelnagelneue Artistikshow! Thema ist unsere Lieblingsstadt Berlin und es verspricht wieder mal ein Knaller zu werden.

In meinem liebsten Artistiktheater, dem Chamäleon, gibt es ab dem 25. Februar ebenfalls eine neue Show. Die australische New Circus Truppe „Scotch & Soda“ bringt atemberaubende Artistik und Jazz zusammen.

Es gibt also unheimlich viel, worauf man sich freuen kann!

©Nicole Haarhoff

 

 

Bangkok City – thailändische Küche, Kreuzberg, korrespondierende Theater: BKA und Mehringhof

Es wird wohl niemanden überraschen, dass ich Restaurants unter anderem nach ihrer Nähe zu Veranstaltungsorten aussuche. Natürlich ist es am wichtigsten, dass es dort lecker schmeckt und mir auch vom Ambiente her gefällt, aber grundsätzlich suche ich immer nach tollen Restaurants die sich fußläufig zu meinen Lieblingstheatern befinden.

Die Ecke Mehringdamm / Gneisenaustraße kann sich wirklich nicht über einen Mangel an Restaurants und Bars beschweren. Hier bekommt man alles, was das Genießerherz begehrt, ob man „nur“ eine Currywurst oder ein komplettes Menü möchte, ob man italienische, indische oder spanische Küche bevorzugt. Trotzdem habe ich einen Lieblingsladen, den ich immer wieder gern besuche, wenn ich im BKA-Theater oder im Mehringhoftheater bin.

Das Bangkok City ist noch recht jung und eigentlich wollte ich es erst einmal aus Prinzip hassen, weil ich das South London, was sich zuvor dort befand, sehr mochte und sehr vermisse. Aber ich habe mich dann schnell eines Besseren belehren lassen. Das Bangkok City hat einen sehr schlichten, unprätentiösen Stil mit steinernen Wänden und robusten Holztischen. Einzig die schön platzierten Papierlampions und die auffällige Lichtinstallation an der hinteren Wand dienen als Deko. Das finde ich, im Gegensatz zu den vielen mit goldener Deko vollkommen überladenen asiatischen Restaurants, eine sehr schöne Abwechslung und ich habe mich dort von Anfang an sehr wohl gefühlt. Die aufmerksamen und zuvorkommenden Servicekräfte tun ihr übriges, dass man sich im Bangkok City immer willkommen und gut bedient fühlt.

Genauso reduziert wie die Dekoration präsentiert sich auch die Speisekarte. Es gibt nur wenige Gerichte, dafür kann man jeweils das bevorzugte Fleisch dazu wählen oder Garnelen oder Tofu. In vielen asiatischen Restaurants erweckt die schier gigantische Größe der Speisekarte immer Argwohn in mir. Vor allem, wenn das Restaurant und damit auch die Küche eher klein ist. Im Bangkok City gibt es dagegen eher eine kleine, aber feine Auswahl. Und man kann sogar, wenn man möchte, in die Küche hineinschauen, die Köche arbeiten hinter einer großen Glaswand.

Die Preise für eine Vorspeise liegen im Bangkok City zwischen 3 und 9 Euro, eine Hauptspeise kostet zwischen 7 und 12 Euro. Ich war mittlerweile schon recht oft dort und war immer begeistert. Alle Speisen waren immer perfekt zubereitet und auch noch ansprechend arrangiert. Bei meinem letzten Besuch hatte ich zum Beispiel „Pad King“ – Schweinefleisch mit Ingwerstreifen, Morcheln, Champignons, Zwiebeln, Paprika und Austernsauce. Sehr lecker und perfekt gewürzt. Wer also vor seinem Theaterbesuch noch etwas essen möchte oder ganz allgemein in Kreuzberg nach einem guten Restaurant sucht, ich empfehle euch das Bangkok City.

Ades Zabel & Company – Mit Edith Schröder ins Jahr 2017 – BKA-Theater

Ich bin ja der Meinung, dass Ades Zabels dreckig-mitreissende Lache offiziell zum Berliner Kulturgut erklärt werden sollte. Sie ist eindeutig (mit) das Beste an den Shows der wilden Weiber von Neukölln! Wenn Ades, beziehungsweise wenn Edith Schröder in ihren farbenprächtigen und leicht entflammbaren Kik-Klamotten auf die Bühne stöckelt, dann weiß man als wahrer Fan bereits, dass man sich auf einen Abend voller Futschiexzesse, fragwürdiger Kleidungsstücke und mit Inbrunst vorgetragene Discoknaller freuen kann.

Die Protagonisten sind altbekannt: Edith Schröder (Ades Zabel), ihres Zeichens Hartz8-Empfängerin, Vollblut-Neuköllnerin, Hausfrau, Futschitrinkerin. Ihre Freundinnen sind Kneipenbesitzerin Jutta Hartmann (Bob Schneider) und Brigitte Wuttke (Biggy van Blond), die Besitzerin einer Leggings-Boutique und eines unfehlbaren Stilgefühls ist. Gemeinsam sind die drei Grazien immer auf der Suche nach einem Schnäppchen oder im Kampf gegen die Wirren der Gentrifizierung ihres Lieblingskiezes Neukölln. Gestählt werden sie dabei von Schnaps (Futschi), Prosetscho (Billigwein im Soda Max aufgeschäumt) und Leggings im Leopardenlook. Gemeinsam staksen sie hinüber ins Jahr 2017 und nehmen das Publikum mit in ihre verrückte Welt.

Live machen Ades Zabel und Company immer noch am allermeisten Spaß, aber neuerdings gibt es auch einen Film! „Ediths Glocken“ heißt der und ist der Film zum BKA-Klassiker „Wenn Ediths Glocken läuten“, dem Weihnachtsstück der wilden Weiber. Edith mal tatsächlich in ihrer Wohnung in der Nogatstraße zu sehen war einfach toll! Und Biggys Boutique! Der harsche Humor und die Chemie zwischen den „Freundinnen“ geht nicht verloren und der Film macht einfach Spaß! Für Fans und für die, die es noch werden wollen! Am besten Ades Zabel & Company live im BKA genießen und danach in ihrem Bauchladen einkaufen. Dann bekommt man auch gleich noch ein Autogramm auf die Filmhülle.

Im Januar kann man“Hallo 2017″ noch einige wenige Male erleben, also ranhalten! Und wer dann noch nicht genug hat, kann Ades‘ und Biggys Late Night Show besuchen und Mitte Februar gibt es dann wieder „Die wilden Weiber von Neukölln“! Spielplan und Tickets gibt es hier.

 

Slava’s Snowshow – Fantastische Clownerie im Admiralspalast Berlin

Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich zum letzten Mal bewusst einen Clown gesehen habe. Im Zirkus Flic Flac (gastiert zur Zeit noch am Zoologischen Garten!!) gab es zwar eine komische Szene mit einem Künstler, der theoretisch auch ein Clown ist, aber übergroße Schuhe und eine rote Nase hatte er nicht. Er hat auf ganz andere Art und Weise für Lacher gesorgt und war wirklich toll, aber nicht die klassische Art von Clown, an die man sich noch aus seiner Kindheit erinnert.

Slava dagegen ist ein richtig „echter“, traditioneller Clown mit dicker roter Nase und naiv-stolpernder, sympathisch-trauriger Manier. Er spricht auch nicht. Rein pantomimisch, mit seinem ausdrucksstarkem Gesicht und seinen großen Gesten, erzählt er seine kleinen Geschichten. Überhaupt lebt Slava’s Snowshow von seinen Bildern. Von bunten, starken Bildern, die die Fantasie beflügeln und die Magie dieses Abends ausmachen. Wer den besonderen Zauber dieser Show in vollen Zügen genießen will, muss sich fallen lassen können, muss am Eingang zum Admiralspalastsaal tief einatmen und dann, wenn die Luft wieder entweicht, erneut ein Kind sein, bereit, zu staunen und aus vollem Hals zu lachen! Es gibt keinen roten Faden, keine eigentliche Geschichte, der man folgen kann. Es gibt einfach einen Clown, der mit seinen Freunden die Welt erkundet. Aus einem Bett und einem Besen wird, ein wenig wie bei Peterchens Mondfahrt, ein Segelboot und sie stechen in See gegen einen gigantischen Dampfer und gegen gefährliche Haie im Wasser, Rettung in letzter Sekunde!

Es gibt viele schöne, fantasievolle Überraschungen und das Publikum wird schnell zum Mitwirkenden, zum Komplizen und zum Fan. Wie leicht es doch ist, auch Erwachsene mit einer Bälleschlacht zu erfreuen! Am Ende ist man um einige Jährchen jünger und die Seele ein paar Kilo leichter gworden. Slava’s Snowshow ist poetisches, wortloses Theater, oft geht nur von der Mimik oder von einer kleinen Geste der Künstler der Humor der Situation aus. Um richtig genießen zu können, sollte man entweder Kind sein oder zumindest eine Kinderseele haben. Ich habe eine und habe mich großartig amüsiert! Slava Polunin, der berühmte russische Clown, der zum Beispiel beim Cirque Soleil Erfolge feierte, ist bereits seit 1993 mit dieser ganz besonderen Show in der ganzen Welt unterwegs. Sein ganz besonderer Humor und das, was seiner Ansicht nach die Clownerie ausmacht, steckt in jeder bunten Kostümfalte, in jeder neckisch wippenden Bewegung der Schlapphüte!

Noch bis zum Sonntag im Admiralspalast zu sehen, am Wochenende gibt es familienfreundlich zwei Shows. Weitere Informationen und Tickets gibt es hier. Die Webseite von Clown Slava ist hier.