Darauf freue ich mich: Kulturmärz in Berlin… und Potsdam!

Endlich die ersten Sonnenstrahlen! Der Frühling kommt, ich bin endlich meine Erkältung los und die Theater von Berlin haben ihre Spielpläne frühlingsfrisch poliert und bieten einen Knaller neben dem anderen an. Ich kann mich kaum entscheiden, wo ich zuerst hingehen will! Hier eine kleine Auswahl von den Stücken, auf die ich mich im März ganz besonders freue:

Am 25. Februar feiert in der Komödie am Kudamm „Alles muss glänzen“ Premiere, eine Untergangs-Komödie, die von Ilan Ronen inszeniert wird, der zuvor bereits der Regisseur von „Eine Familie“ war, ebenfalls am Kudamm, ein grandioses, herzzerschmetterndes Stück, das mich zutiefst beeindruckt hat. Maria Furtwängler wird hier in ihrer ersten Theaterhauptrolle als singende, besenschwingende Übermutter zu sehen sein!

Ein Doppelpack David Kaiser gibt es im März zu bewundern, brandneu und taufrisch. Einmal gemeinsam mit seiner reizenden Partnerin in Crime, Virginia Plain, mit ihrem neuen gemeinsamen Programm „Liebe in Zeiten von so Lala„. Premiere ist am 1. März im BKA-Theater. Und dann wandelt David Kaiser auf Solopfaden, am 10. März feiert er mit seinem Musikabend „Abgeschminkt“ im Theater O-TonArt Premiere. Die passende Verlosung für Glücksritter gibt es übrigens hier.

Am 15. März mache ich einen Ausflug: statt in Berlin bin ich mal wieder in Potsdam unterwegs, ich besuche zum ersten Mal überhaupt den Nikolaisaal, weil dort die Tributeshow „Whitney – One Moment in Time“ mit der umjubelten Nya King als Whitney Houston stattfindet. In Berlin macht diese sicher tolle Show keinen Halt auf ihrer Tournee, daher pilgere ich dafür doch gern nach Potsdam!

Im Wintergarten Varieté wartet die nagelneue Show „Like Berlin“ auf euch, aber auch bei den Spotlights, also den einmaligen Sondervorstellungen, gibt es lauter Bonbons. Zum Beispiel Sheila Wolfs „Vaudeville Variety Burlesque Revue„. Am 19. März bereits zum 5. Mal bringt die bekannte Berliner Diva die Schönsten, Besten, Heißesten, Krassesten, Besondersten der Branche zusammen auf eine Bühne und fackelt die Hütte ab. Ein Fest für alle Sinne! Nicht verpassen! Und nicht zu lange warten, denn die Tickets gehen weg wie heiße Semmeln.

Am 29.03. schließlich habt ihr nochmal die Möglichkeit ein großartiges Stück im Renaissance Theater zu sehen, das ich euch sehr empfehlen kann. In dem Chanson-Musical spielt und singt sich Antonia Bill als „Das kunstseidene Mädchen“ Herz und Seele aus dem Leib. Ein Augen und Ohrenschmaus, mein ausführlicher Bericht hier, Karten und Infos hier.

© Nicole Haarhoff

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Darauf freue ich mich:

Nachdem ich das Jahr 2017 mit einer Erkältung eingeläutet habe, bin ich nun endlich wieder fit und freue mich auf viele tolle neue Veranstaltungen in Berlin! Und es gibt auch unglaublich viel zu erleben. Alle Häuser haben ihre Spielpläne herausgeputzt und man kann sich kaum entscheiden, wo man zuerst hingehen möchte.

Hier habe ich eine kleine Auswahl herausgepickt. Das sind Veranstaltungen, die ich in nächster Zeit besuchen möchte, von denen ich mir sehr viel verspreche und die ich euch schon im Vorraus ans Herz legen möchte. Eine komplette Auflistung soll/kann es natürlich nicht sein, nur meine persönlichen Highlights.

Ab dem 20. Januar gibt es in meinem allerliebsten Prime Time Theater eine neue Folge von GWSW! „Kalle – Umwege zum Glück„.

Ab dem 24. Januar ist die weltberühmte Rhythmusgruppe Stomp in Berlin und zwar im schönen Admiralspalast. Ob Mülltonnen, Besenstiele oder Fingerschnipsen, man kann mit allem Töne erzeugen. Ich habe die Show noch nie live erlebt und bin schon wahnsinnig gespannt! Nur wenige Termine!

Ab dem 31. Januar wird es dann magisch! Neun der besten Magiere und Illusionisten haben sich zusammengefunden und haben gemeinsam eine nie dagewesene Sensationsshow auf die Beine gestellt. Ebenfalls im Admiralspalast: The Illusionists.

Am 14. Februar ist Valentinstag! Und die wunderbare Ikenna, ihres Zeichens Berlins eigene Whitney Houston, gibt ein Konzert im wunderbaren Wintergarten Varieté. Einen romantischeren Abend gibt es wohl kaum.

Und ab dem 24. Februar gibt es dann im Wintergarten Varieté eine nigelnagelneue Artistikshow! Thema ist unsere Lieblingsstadt Berlin und es verspricht wieder mal ein Knaller zu werden.

In meinem liebsten Artistiktheater, dem Chamäleon, gibt es ab dem 25. Februar ebenfalls eine neue Show. Die australische New Circus Truppe „Scotch & Soda“ bringt atemberaubende Artistik und Jazz zusammen.

Es gibt also unheimlich viel, worauf man sich freuen kann!

©Nicole Haarhoff

 

 

The One – Grand Show – Friedrichstadtpalast – Berlin

Nach monatelanger Vorfreude war es gestern nun endlich soweit: Ich habe die neue grandiose Supershow im Friedrichstadtpalast gesehen! „The One“! Nachdem mir im letzten Jahr „The Wyld“ schon sehr gut gefallen hat und nachdem ich gehört hatte, dass dieses Mal der weltberühmte Designer Jean Paul Gaultier für die Kostüme zuständig sein würde, hatte ich dieses Mal vorgesorgt und schon lange, lange im Vorfeld Karten besorgt.

Und mein langes Warten wurde nicht enttäuscht. Der Friedrichstadtpalast kann sich erneut rühmen, eine bombastische, schillernde Revue der Superlative auf die Beine gestellt zu haben, die ein Augen- und Ohrenschmaus ist. Im Gegensatz zum überschäumend positiven Berlinstück „The Wyld“ war es dieses Mal deutlich melancholischer, sanfter und gefühlvoller. Die kleine Geschichte, die die einzelnen Erzählbilder lose verknüpft, erzählt von der Suche eines jungen Mannes nach „The One“, der Einen. Dementsprechend sehnsüchtig singt er nach ihr und dementsprechend liebevoll und zart erklingen die Ratschläge der anderen Sänger, die ihn auf seiner Reise unterstützen.

Es beginnt mit einem gewaltigen Showauftakt, der wirkt, als wäre YMCA wieder zu neuem Leben erwacht und der Polizist, der Indianer, der Seemann, der Bauarbeiter, der Cowboy und der Leatherdaddy versprühen nun deutlich mehr Glam, mehr Sex, mehr Chic! Mit Abstand am schärfsten: der Polizist, der unter seinen Chaps Netzstrümpfe trägt! Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll, die Kostüme sind einfach großartig. Unheimlich fantasievoll, schrill, schräg, aber auch unheimlich schön anzusehen.

Und danach wechseln sich wundervoll ruhige Momente, in denen man die Seele baumeln lassen und mit allen Sinnen genießen kann, mit atemberaubender Artistik und spektakulären Tanzszenen ab. Hauptakteur des Abends ist aber auf jeden Fall die sensationelle Technik des Friedrichstadtpalastes. Nur hier kann man in Berlin technische Tricks und Spielereien sehen, die wie Zauberei wirken und magische, beispiellose Bilder auf die Bühne bringen. Plötzlich entsteht eine grünschimmernde Tropfsteinhöhle, in der Wasser auf den Boden perlt und sich glitzernd in einen See ergießt. Darüber schweben märchenhafte Wesen, winden sich an Blütenranken hinab. Geheimnisvolle Figuren staksen majestätisch durch das grüne Wasser.

Die etwas sanftere Atmosphäre von „The One“ gefiel mir ausnehmend gut und war ganz anders als die vorhergehende Show. Ich finde es faszinierend, wie abwechslungsreich und immer wieder neu sich die Revuen im Palast darbieten können. In „The One“ muss man sich richtig hineinfallen lassen. Es ist ein farbenprächtiges Märchen aus Musik, Tanz und Akrobatik, aber ohne durchgehenden roten Erzählfaden. Die eigene Vorstellungskraft ist gefragt, ebenso die Lust am Staunen und Entdecken.

Weitere Informationen und Karten gibt es hier. Bis ins Jahr 2018 hinein hat man noch die Chance, diese gigantische Show zu erleben! Wen die Preise ein wenig abschrecken: Ich habe in der 8. Reihe und ganz außen am Rand gesessen. Der Blick von dort ist zwar nicht ganz optimal, aber trotzdem gut!